Allgemein, Portugal mit moverii

Surfen lernen in Ericeira Portugal

Ein Teil von meinem Fitnessurlaub mit moverii war es surfen zu lernen und zwar an den Stränden von Ericeira in Portugal. Dieser Ort ist ein echter Geheimtipp und Hot Spot für Surfer, egal ob Beginner oder Fortgeschrittene. Ihr fragt euch sicher, wie meine ersten Surfstunden waren!? Na dann lest mal weiter, ich erzähle es euch 😉

wie bin ich zum surfen gekommen?

Als moverii mir meinen ganz persönlichen Fitnessurlaub zusammengestellt und mir davon erzählt hat, dass ich in Ericeira die Option hätte surfen zu gehen, dachte ich erst: “ne ne lieber nicht, das sieht zwar in den Filmen immer ganz cool aus, aber ich glaube, ich traue mir das nicht zu”. Ich dachte nämlich irgendwie immer, das man entweder schon immer surfen gehen wollte, oder es einfach schon kann. Auf die Idee das man sich langsam in diesen Sport verlieben könnte und das jeder die Chance dazu hat, wäre ich so nicht gekommen. Total verrückt eigentlich *haha*.

Doch auf meine Bedenken hin blieben die Jungs von moverii erstaunlich locker und meinten nur, dass es einfach nur mega viel Spaß macht und ich das Ganze wirklich entspannt angehen sollte. Also gut, dachte ich, wenn die Jungs da so gelassen und cool mit umgehen, dann wird da schon was dran sein “NO RISK NO FUN”.

Vor dem Surfen:

Da die Surfstunden immer Wetter und Windabhängig geplant werden, stehen die Uhrzeiten immer erst am Abend zuvor fest. Sobald dies der Fall ist, werden sie in jedem Haus mittels einer Liste ausgelegt und man kann sich dort eintragen, wenn man teilnehmen möchte.

Für das Surfen am nächsten Tag zieht ihr dann einfach einen Bikini oder Badeanzug an und dadrüber etwas bequemes lockeres (denn das zieht ihr nachher am Strand aus um in den Neoprenanzug zu schlüpfen). Außerdem empfehle ich euch noch Sonnencreme fürs Gesicht, eine Flasche Wasser zum trinken und ein Handtuch mitzunehmen. Lange Haare würde ich auch eher zu einem Zopf flechten, da sie euch sonst später in die Quere kommen könnten.

(Das sind die Sachen die ich über meinem Bikini anhatte)
Der morgen vom surfen

An meinem ersten Surftag haben wir uns alle um 10:00 Uhr draußen an unserem Gemeinschaftshaus getroffen.

Dort angekommen haben wir uns erst einmal alle untereinander begrüßt und uns etwas ausgetauscht. Da man ja neugierig ist wer aus der Gruppe woher kommt und ob vielleicht schonmal jemand von denen auf einem Brett stand *hihi*.

Während dessen mischten sich auch langsam die Surflehrer unter uns und stellten sich ebenfalls vor. Dann verteilten sie die Surfsachen (Neoprenanzug und Wasserschuhe) und wir stiegen in den Bulli, um zu unserem ersten Surfspot zu fahren (kleiner Tipp, ihr könnt euch auch eure eigenen Wasserschuhe mitbringen).

unser erster Surfspot

Unser erster Strand lag etwa 10 Minuten mit dem Bulli von unserem Haus entfernt und hieß: Ribeira dílhas. Ich weiß noch genau wie ich dort ankam und dachte “Oh Oh, jetzt wird’s erst” *hahaha*. Aber im Nachhinein kann ich echt sagen, es ist alles halb so wild.

Dieser Strand eignet sich wirklich sehr gut für Beginner wie ich finde, da man glücklicherweise die ganze Zeit im Wasser stehen kann (auch wenn sich das manchmal durch die kleinen Felsen Unterwasser etwas kniffelig gestaltet, aber dafür haben wir ja auch Wasserschuhe an).

Die Einweisung

Bevor es los ging gab es natürlich erstmal eine ausführliche Einweisung inklusive ein paar Trockenübungen am Strand. Hier musste sich auch wirklich niemand schämen, weil alle mal an die Reihe kamen. Außerdem galt, um so mehr kleine “Fehler” wir bei den Trockenübungen machten, desto mehr konnte uns unser Surflehrer korrigieren und uns nützliche Tipps für später geben.

Manche (inklusive mir) kannten zum Beispiel nur eine Art auf dem Surfbrett aufzustehen und zwar springen. Das es jedoch noch eine andere wesentlich ruhigere und “kontrolliertere” Art gibt aufzustehen wusste ich garnicht. Jeder konnte dann mal beides ausprobieren und für sich schauen was ihm am besten passt.

Nach der Einweisung wurden alle Neoprenanzüge und Wasserschuhe angezogen und jeder schnappte sich sein Bord und eine Schlaufe. Diese kam dann, sobald wir am Wasser angekommen waren, hinten an das Surfbrett dran und hat dabei mehrere Funktionen z.B. das dein Surfbrett nicht verloren geht, wenn du mal herunter fällst 😉

Mein erstes mal auf dem Wasser

Dieses Gefühl ist wohl unbeschreiblich. Der Unterschied von der anfänglichen Unsicherheit, Angst aber auch Neugierde, entwickelt sich ziemlich schnell in pures Adrenalin, Ehrgeiz und eine menge FUN!

Zwei Stunden auf dem Wasser sind echt einfach nur verflogen und man wurde von mal zu mal immer etwas besser und sicherer. Das war auch unseren guten Surflehrern zu verdanken, denn sie haben jeden ganz genau im Auge gehabt und konnten uns immer wieder ganz individuelle Tipps geben. Jedes mal wenn man also wieder bei ihnen angekommen war, haben sie einem ganz genau erklärt wie man etwas verändern könnte um noch mehr Erfolg zu haben.

Am Anfang haben sie uns auch immer einen “anstupser” mit der Welle gegeben, so das man sich direkt mit dem aufstehen und dem Gleichgewicht halten beschäftigen konnte *hihi*. An Tag drei haben sie dann teilweise schon das “selber Paddeln” mit uns geübt 🙂

Das Gefühl danach

Nach dem surfen fühlt man sich einfach nur großartig weil man etwas ganz wundervolles erreicht hat. Außerdem freut man sich schon auf den nächsten Tag um da nochmal alles anwenden zu können was man bisher gelernt hat und um zu schauen, ob man vielleicht wieder ein kleines Stückchen besser geworden ist 🙂

Allerdings ist man auch echt K.O. danach und hat etwas Hunger, doch nichts geht erstmal über eine schöne frische Dusche 🙂 Das gute ist, das es direkt vor Ort ein paar Duschen gibt, mit denen man schonmal das Gröbste abwaschen kann.

Nach dem Surfen haben wir dann unsere Neoprenanzüge und Wasserschuhe ausgezogen, unsere Surfbretter zum Bulli gebracht und sind wieder zurück zum Haus gefahren. Dort haben wir dann nur noch unsere Sachen kurz in einer großen Wanne abgewaschen und uns verabschiedet, bis zum nächsten Tag.

Mein Fazit

Es war so eine coole Zeit und ich würde jedem empfehlen das mal auszutesten. Vielleicht ist es ja auch etwas für Dich?! Vorausgesetzt man hat so gute Surflehrer wie wir sie hatten. Aber wenn ihr euren Fitnessurlaub auch über moverii bucht, könnt ihr euch da zu 100% sicher sein!

Ich kann es jedenfalls kaum abwarten in meinem nächsten Urlaub wieder auf einem Brett zu stehen 🙂

Xx Chalilofee

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