Afrika

I am a Survivor – aber bei der Toilette hört es auf *haha*

Bei dieser Safari haben wir wirklich eine Menge erlebt und eine Menge Tiere in ihren natürlichen Territorien gesehen, doch die mit abstand außergewöhnlichste Situation (im witzigsten Sinne), habe ich mir mal wieder selber eingebrockt…

… Oben auf dem Bild könnt ihr eine, der zwei einzigen Toiletten im ganzen Krater sehen und hier kommt meine Story dazu:

Zu dem Zeitpunkt als dieses Bild entstand, hatte ich bereits die letzte Toilette (2h vorher) dankend abgelehnt (ein Dixi Klo war nichts dagegen) und war wirklich sehr erfreut darüber, dieses von außen „schöne“ Toilettenhäuschen zu sehen. Doch der schein trübte. Als ich dieses Häuschen betrat wusste ich nicht ob ich lachen oder heulen sollte, denn auf dem Boden waren einfach nur zwei Löcher, umgeben von aufgeplatzten und kaputten Fliesen, welche ein paar Urinreste und Kakerlaken beherbergten.

In diesem Moment hörte ich meine Blase sagen: „tu es, tu es! Du musst es tun, sonst pinkelst du dir gleich in die Hose!“ und mein Kopf: „auf gar keinen Fall! Niemals! Das geht GARNICHT!“ Aufgrund des Gestankes in dieser Hütte, konnte ich diesen Konflikt jedoch nicht lange austragen und so bin ich ohne vollendeter Dinge aus diesem Häuschen gestürmt.

Draußen angekommen schaute der Guide mich an und fragte ob alles ok sei, ich nickte und wir fuhren los. Ihr erinnert euch noch an die unebenen und huckeligen „Straßen“?! Seit ihr schonmal mit einer vollen Blase über einen Huckel gefahren? Ich hatte ca. 10.000 Huckel pro Minute 😀

Kurze Zeit später hatte ich keine andere Wahl mehr, ich musste den beiden (meinem Mann und dem Guide) erzählen, dass ich dort nicht auf die Toilette gegangen war. Da wir aber nun schon wieder mitten in der Savanne waren (ich hatte mit meinem Outing ca. 20 min. gewartet) und ich keinen Meter mehr weiter fahren konnte, gab es nur noch eine Lösung:

Ich musste in die Savanne Pinkeln

Na toll! Ganz klasse! Es war nicht nur peinlich und unangenehm, sondern auch noch sau gefährlich. So stand, oder besser hockte ich also hinter dem Jeep, während die beiden Männer die Umgebung „sicherten“ (vom Jeep aus natürlich).

Ich sage euch in diesen paar Minuten ging uns allen echt ein mulmiges Gefühl durch den Bauch *haha*… aber wenn ich so darüber nachdenke weiß ich noch nichtmal, ob ich diese Situation heute überhaupt anders regeln könnte ;D

Naja, wenigstens hatte ich dadurch mal wieder eine außergewöhnliche Story zu erzählen und wer mich schon länger kennt oder begleitet weiß, dass das bei mir eher die Regel als die Ausnahme ist 😀

Ich hoffe euch hat die kleine Story gefallen und freue mich wenn ihr mich weiter auf meinen Reisen begleitet!

Alles liebe und bis bald,

Xx Chalilofee

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