Afrika, Allgemein

Abenteuer Afrika – Safari im Ngorongoro Krater an Tag 3

Dies war eines der spektakulärsten und beeindruckendsten Erlebnisse unserer ganzen Reise, eine Safari in einem Vulkankrater mit einer unheimlich großen Vegetation!!

 

Wisst ihr was das heißt? Diese Fläche, entstand durch den Zusammenbruch eines, an Höhe mit dem Kilimanjaro vergleichbaren, Vulkans. Heute Leben in diesem Krater etwa 20.000 große Wildtiere, da sie hier aufgrund der Tiefe (ca.600 Meter) oft noch vergleichbar „lange“ etwas Wasser finden.

Doch wisst ihr was daran so faszinierend war, von der Aussichtsplattform Oben hat man von den ganzen Tieren, den Vegetationen und überhaupt von den ganzen unfassbaren Orten die der Krater beherbergt, rein gar nichts gesehen.

Als wir dann durch das tausendfach vergrößerte Fernglas schauten war es, als ob man träumen würde. Plötzlich sahen wir hunderte Gnus in einer Herde vor sich her trotten und Giraffen, wie sie durch die Savanne zogen.

All das, hätten wir vorher mit dem bloßen Auge nichtmal ansatzweise erkennen können und unser Guide versicherte uns, dass dies erst der Anfang dieses spektakulären Ortes sein würde.

Also fuhren wir voller Vorfreude und Adrenalin mit unserem Jeep los, immer wachsam mit unseren Blicken, denn man wusste nie, was einem in dem Krater alles so begegnen würde.

Das beste daran war, dass wir die gesamte Zeit im Jeep stehen durften, so auch während der Fahrt und wenn unser Guide George einen Funkspruch rein bekam (mit möglicherweise interessanten Informationen für uns), gab er erstmal richtig gas. Ich sage euch, das war so ein Spaß!!

Tatsächlich ließ der erste Funkspruch nicht lange auf sich warten „lions are hunting“ „lions are hunting the gnus“ und so raste George los, jedoch immer vorsichtig genug bei plötzlichem Wildverkehr anzuhalten.

Als wir am Ort des Geschehens ankamen, sahen wir nur noch, wie sie das Gnu übers Feld zu ihrer Fressstelle zogen. Völlig fasziniert von diesem Anblick, DIREKT vor uns, konnten wir erst Minuten später das erste Bild machen.

Allerdings haben wir auch nur wenige Bilder von der Situation schießen können da, bis auf ein paar kreisenden Geier in der Luft, im wahrsten sinne des Wortes, eine toten stille herschte. So beeindruckend!

Nach diesem Erlebnis fuhren wir weiter und kamen direkt an einer Riesen Gnu-Herde vorbei, vielleicht waren es sogar die, die grade noch von den Löwen gejagt wurden, wer weiß.

Wisst ihr was ich an den Gnus so interessant finde?! Sie sind immer in riesiegen Herden unterwegs und laufen überwiegend ALLE hintereinander auf EINEM dünnen Wanderpfad (wie auf dem nächsten Bild zu sehen). Witzig oder?!

Kurze Zeit später blieb George plötzlich stehen und zeigte ins Feld. Zunächst konnten wir nichts sehen, doch dann raste ein Hyänen Baby an uns vorbei. Dicht gefolgt von seiner Mutter. So wie es aussah, wollte der kleine Kerl mal etwas Freiheit schnuppern, oder er hatte einfach einen drang zum Risiko *haha*. Zum Glück jedoch, konnte seine Mutter ihn kurze Zeit später wieder einfangen.

In der Zeit wo wir dort waren (Ende Oktober/Anfang November) schien es ohnehin eine Menge Nachwuchs zu geben, so auch bei den Warzenschweinen.

Und die kleinen sind ja soooo süß! Sie versuchten immer ganz Mutig zu sein, doch beim kleinsten Geräusch rasten sie wieder zu ihrer Mutter zurück. Mein Absolutes Highlight bei den Babys waren ihre mini Puschel am Schwanzende, die immer im Wind wehten #zuckersüß.

Als wir weiter fuhren trafen wir auf dieses Nashorn. Zunächst schien es völlig unversehrt, doch als wir näher ran kamen sahen wir, dass es bereits einige Kämpfe hinter sich gehabt haben musste (wie seine Wunden zeigen).

Die einzigen Tiere zu denen ich keine richtige Beziehung aufbauen konnte, waren die Nilpferde. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie die gefährlichsten Tiere von ALLEN sein sollen und einem tausendmal gesagt wird, dass man sich von ihnen fern halten sollen?! Wer weiß 🙂

Morgen geht es in die Serengeti und ich freue mich schon darauf, euch davon zu berichten! Bis bald meine lieben 🙂

Xx Chalilofee

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